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Die Gottschaunalm am Virgentaler Sonnseitenweg @ Familie Gsaller
Nationalpark Hohe Tauern © Johannes Geyer
Obersee Staller Sattel © Gasthaus Obersee
Wandern auf dem Adlerweg @ Grafik Zloebl
Blick ins Virgental © Nationalpark Hohe Tauern, Hannah Assil /Michael Kastl
Grossveendiger mit Sigi Hatzer © Tirol Werbung, Jens Schwarz
Die Niljochhütte © Nationalpark Hohe Tauern, Hannah Assil /Michael Kastl

compass Nominiert für "Österreichs Schönste Wanderregionen 2019"

Osttirol: Berge, die bewegen

Oben die Gipfel, unten wunderbare Täler und Hochtäler: Osttirol kann man nicht nur durch sportliche Höchstleistungen erobern, sondern auch auf die höchst entspannte Art.

Mit dem Wandern ist es wie mit der Kur: Die volle Wirkung entfaltet sich erst nach etlichen Tagen. Gerade die Osttiroler Weitwanderwege haben alle Zutaten, um aus dem einmaligen Versuch eine lebenslange Leidenschaft entstehen zu lassen. Wer dieses Erlebnis gezielt sucht, sollte Osttirol als Ziel wählen. Hier gibt es Wege zum Weitwandern, die je nach Länge, Anforderungen, Höhenprofil und landschaftlicher Umgebung ein hohes Maß an individueller Gestaltung zulassen, bis hin zur Portionierung durch Abstiege in Talorte. 

Wanderwege

Der bekannteste ist sicherlich der Karnische Höhenweg. Acht bis elf Etappen benötigt der Wanderer für die rund 150 Kilometer, die dem Grenzverlauf zwischen Österreich und Italien folgen: ideal für einen zweiwöchigen Urlaub. Der alternative Name „Friedensweg 403“ verweist auf den ehemaligen Frontverlauf im Ersten Weltkrieg, als auf vielen Wegabschnitten tausende junge Männer in Unterstände, Kasematten und Schützengräben im zermürbenden Stellungskrieg ihr Leben ließen. Heute bezaubert die vielseitige Landschaft mit sanftem Charakter auf den östlichen Etappen und den gebirgigen Etappen im westlichen Abschnitt des Karnischen Höhenwegs. 

Der Adler schwebt stolz hoch droben am Himmel, zieht ungestört seine Kreise und wirkt dem Alltag entrückt. Dieses Gefühl können Gäste in Osttirol nachempfinden, wenn sie sich auf den Adlerweg begeben. Mit dem Adlerweg wurde ein alpiner Bergweg geschaffen, der den Wanderern einzigartige Ausblicke beschert. Wie der Raubvogel hat man einen erhabenen Blick von oben hinab in die Täler und auf die unterschiedlichsten Gebirgsketten – die meisten Etappen verlaufen in einer konstanten Höhenlage zwischen 2000 und 2500 Metern inmitten des Nationalparks Hohe Tauern.

Wer nur eine Woche Auszeit hat, durchquert auf dem Großen Törl-Weg die Lienzer Dolomiten von West nach Ost. Es geht über sieben Törln, gerastet wird in drei Hütten und sportlich ambitionierte Bergsteiger können en passant die Paradegipfel des Massivs „mitnehmen“: Große Sandspitze, Große Gamswiesenspitze und Spitzkofel. Den gefürchteten letzten „Hatscher“ vom Hochstadel Schutzhaus zum Oberdrauburger Bahnhof kann man mit einem Hüttentaxi entschärfen. 

Ein besonderes Kleinod Osttirols sind die Villgrater Berge. Warum? Weil hier wie übrigens an vielen Stellen Osttirols, der Massentourismus außen vor geblieben ist und der Wanderer eine ursprüngliche Bergwelt vorfindet. Das setzt sich am „Herz-Ass-Villgraten“ und den beiden Bergsteigerdörfern Außer- und Innervillgraten fort. Hier muss nichts entschleunigt werden, weil nichts beschleunigt wurde. Auf den fünf Etappen rund um die Villgrater Berge folgt man auf mittelschweren Touren dem Herzschlag der Alpen.

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Der Virgentaler Sonnseitenweg

Der Virgentaler Sonnseitenweg verbindet die Nationalparkgemeinden Matrei in Osttirol, Virgen und Prägraten am Großvenediger auf der Sonnenterrasse des Virgentales, inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Die Originalroute verläuft auf knapp 43 Kilometer durch eines der schönsten Täler Osttirols – dem Virgental – und endet am Naturdenkmal Umbalfälle mitten im Nationalpark Hohe Tauern. An den Fällen entspringt die Isel, der letzte freifließende Gletscherfluss der Alpen. Sonnseitenweg heißt der Weg, weil der größte Teil der Wanderung entlang der Südhänge verläuft und es hier, selbst zu Beginn des Frühjahrs, angenehm warm und schneefrei ist. Der Virgentaler Sonnseitenweg vereint das Erlebnis Natur mit sagenumwobenen Geschichten und dem Brauchtum unseres Tales. 


Einkehr und Gastgeber

Ziele sind aber nicht nur die vielen Gipfel, sondern besonders auch die fast 150 Hütten. Pünktlich zur Wanderzeit öffnen sie wieder ihre Pforten und verwöhnen die Wanderer und Bergsteiger mit regionalen Köstlichkeiten, herzlicher Bedienung und für so manchen ein sicheres und angenehmes Bergsteigerlager. Aber auch entlang des Weges bieten sie einen wetterfesten Schutz für eine kleine Verschnaufpause, einer ausgiebigen Jause und fachlichen Beratungskompetenzen der Hüttenwirte. 

Insgesamt 15 Weitwanderwege und über 2.000 km Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden in Osttirol versetzen die Urlauber in Staunen, über die Schönheit der Natur, über ihre Verwandlungskraft, über ihre segensreiche Wirkung für unseren Geist und vor allem darüber, dass wir nicht schon früher diese Osttiroler Weitwanderwege für uns entdeckt haben.

Veranstaltungen & Events

open-bookInfo und Buchung

Tourismusverband Osttirol
Mühlgasse 11
A-9900 Lienz
Tel.: +43 50 212 212 

 

info@osttirol.com

www.wandern.osttirol.com 

open-bookErlebnisprofil

 Nationalpark Hohen Tauern, Zedlacher Paradies, Umbalfälle

 Wallfahrtskirche Maria Schnee, Stabanthütte

 

lightbulbAusrüstungstipps

 

Hinweis zur DSGVO auf Öesterreich Schönste Wanderwege 2019

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